Planen Sie LLM-Betrieb mit Kontrolle über Daten, Kosten und Performance
Wenn Sie LLMs produktiv nutzen möchten, aber keine Daten an externe Anbieter geben möchten, brauchen Sie mehr als „ein Modell starten“. In diesem Seminar entwickeln Sie einen belastbaren Plan für Self-Hosting und setzen ihn praktisch um. Sie beginnen mit den Architekturentscheidungen: Welche Use Cases brauchen niedrige Latenz, welche eher hohen Durchsatz?
Welche Datenklassen und Compliance-Anforderungen bestimmen den Betrieb? Danach sizen Sie Hardware nachvollziehbar statt nach Bauchgefühl. Sie rechnen VRAM-Bedarf über Parameterzahl, Quantisierung, Kontextlänge und KV-Cache ab und leiten daraus ab, ob CPU, einzelne GPU oder Multi-GPU sinnvoll ist.
Anschließend wählen Sie passende Modelle und Formate (GGUF, safetensors) und prüfen Lizenz- und Qualitätsaspekte. Im Deployment-Teil bringen Sie ein Serving-Setup mit vLLM, llama. cpp oder TGI in eine reproduzierbare Umgebung (Docker/Compose, optional Kubernetes).
Sie richten OpenAI-kompatible Endpoints ein, planen Versionierung und Rollouts und lernen, wie Sie Batching, Parallelität und Limits so setzen, dass P95-Latenz und Stabilität passen. Sicherheit ist dabei kein Nachgedanke: Sie implementieren Authentifizierung, TLS, Secrets-Handling, Logging und Gegenmaßnahmen gegen Prompt Injection. Zum Abschluss etablieren Sie Monitoring und Runbooks, damit Updates, Kapazitätsplanung und Incident-Reaktionen im Alltag funktionieren.
Optional erweitern Sie das System um RAG, inklusive Qualitätsmessung und Guardrails.
AngebotszielLLM Self-Hosting und Deployment
- Use Cases, Datenklassen und Compliance-Anforderungen für Self-Hosting bewerten
- Hardwarebedarf anhand von Parametern, Quantisierung, Kontext und KV-Cache abschätzen
- Geeignete Modelle, Formate und Lizenzaspekte vergleichen
- Serving-Setups mit vLLM, llama.cpp oder TGI einordnen
- OpenAI-kompatible Endpoints, Versionierung und Rollouts planen
- Authentifizierung, TLS, Secrets, Logging und Prompt-Injection-Schutz berücksichtigen
- Monitoring, Runbooks und optionale RAG-Erweiterungen vorbereiten
ZielgruppeLLM Self-Hosting und Deployment
Das Seminar richtet sich an IT-Administrator/innen, DevOps-Teams, Entwickler/innen, Architekt/innen und KI-Verantwortliche, die LLMs eigenständig betreiben möchten.
VoraussetzungenLLM Self-Hosting und Deployment
Vorausgesetzt werden technische Grundkenntnisse in Linux, Serverbetrieb oder Containerumgebungen. Erfahrungen mit APIs, Docker oder KI-Modellen sind empfehlenswert.
InhalteLLM Self-Hosting und Deployment
- Architektur & Entscheidungsgrundlagen
- Use Cases, Datenklassen, Compliance-Treiber
- Inferenz-Stack: Runtime, Model-Format, Serving
- GPU vs. CPU, VRAM-Budget, Throughput-Latenz
- Make-or-buy: Cloud, Hybrid, On-Prem
- Hardware sizing ohne Rätselraten
- VRAM-Kalkulation: Parameter, Quantisierung, KV-Cache
- Batching, Kontextlänge, Parallelität
- Storage, RAM, PCIe, Netzwerk, Kühlung
- Messgrößen: Tokens/s, P95-Latenz, Auslastung
- Modelle & Formate für Self-Hosting
- GGUF, safetensors, Container-Images
- Quantisierung (z.B. 4-bit/8-bit) und Qualitätschecks
- Prompt-Templates, System Prompts, Tool-Use
- Modellwahl nach Sprache, Kontext, Lizenz
- Serving & Deployment
- vLLM, llama.cpp, Text Generation Inference (TGI)
- Docker/Compose und Kubernetes-Grundmuster
- Rolling Updates, Canary, Versionierung
- API-Design: OpenAI-kompatible Endpoints
- Sicherheit, Zugriff & Datenkontrolle
- Netzwerksegmentierung, Zero-Trust-Bausteine
- AuthN/AuthZ, Secrets, TLS, Audit Logs
- Prompt Injection: Risiken und Gegenmaßnahmen
- Data Residency, Protokollierung, Aufbewahrung
- Beobachtbarkeit & Betrieb
- Monitoring: GPU/CPU, VRAM, Queue, Errors
- Tracing für Latenz und Bottlenecks
- Kapazitätsplanung und Kosten pro 1.000 Tokens
- Runbooks: Incident, Rollback, Notfallplan
- RAG als produktionsnahes Add-on
- Chunking, Embeddings, Vektordatenbank-Optionen
- Retrieval-Qualität messen (Recall, Faithfulness)
- Guardrails: Quellenpflicht, Zitieren, Policies
- Offline-Indexing und Update-Strategien
BildungspfadLLM Self-Hosting und Deployment
- LLM-Evaluation: Evaluation. Praxis. Sicherheit
- Mistral-KI Training: Europas LLM-Stack im Einsatz
- Erklärbare KI: Warum entscheidet die KI so?
- Backend für KI-Systeme: Python & Node.js Advanced Training
- Full-Stack KI-Entwicklung: End-to-End Projekt
- Open-Source-LLMs lokal betreiben: Grundkurs
- GLM-5.1: Open Source LLM produktiv nutzen
- MiniMax 2.7 Training: Das sich selbst-entwickelende Open-Source Model
- Qwen und weitere Alibaba-Modelle: Was lohnt sich?
- DeepSeek: Einsatz und Self-Hosting
- Llama-Modelle im Vergleich: Nutzen statt Hype
- GPT-OSS im Einsatz: OpenAI-Modelle verstehen
- Kimi K2.5: OpenSource LLM sofort produktiv
- KI-Infrastrukturplanung: On-Premise vs. Cloud
- Cloud-native KI auf AWS und Azure: Ready für Production
- IaC mit KI: Terraform & GitOps sauber skalieren
- LLM Self-Hosting und Deployment
- KI-Apps containerisieren mit Podman, Docker & Kubernetes
- Open-Source LLM Fine-Tuning für Entwickler
- Vertex AI: ML-Pipelines, die wirklich laufen
- Dagster-Schulung für KI-Pipelines
- Vektordatenbanken in der Cloud: Pinecone, Weaviate und Co
- MLOps auf Azure: Modelle produktiv ausrollen
- Linux Administration für KI-Workloads mit GPUs
- Computer Use im Einsatz: Systeme sicher steuern
- MLOps Training in Air-Gapped Umgebungen
- Experimente, Prompts, Modelle und GenAI-Qualität mit MLflow nachvollziehbar steuern
- Qdrant-Schulung: RAG und Hybrid Search im Betrieb
- Serverless AI Training
- Vektordatenbanken für KI Training: Architektur & Praxis
AusbildungsnachweisLLM Self-Hosting und Deployment
Zertifikat der IAD GmbH
Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat der IAD GmbH. Damit können Sie Ihr erworbenes Wissen dokumentieren.
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